Er führte ein ganz normales Leben. Seine Freunde kannten ihn als fröhlichen Kameraden. In der Nachbarschaft schätze man ihn als hilfsbereiten Menschen. Er hatte eine Frau und zwei Kinder. Er war gesund und nach außen hin schien alles in Ord-nung zu sein. Wie aus heiterem Himmel hieß es jedoch eines Tages: er ist tot! Ja, er hatte sich mit einer Überdosis Tabletten das Leben genommen. Den Abschiedsbrief hat er noch auf dem Schreibtisch hinterlegt. Alle waren fassungslos. Gerade von ihm hätte man sich so etwas nicht erwartet.Ein Einzelfall? Keineswegs!
Statistiken berichten, dass weit mehr Menschen durch Suizid ums Leben kommen, als bei Verkehrsunfällen. In manchen Bundesländern ist die Rate sogar doppelt so hoch. Eine schreckliche Bilanz! Warum eigentlich?
Den Menschen der heutigen Zeit treiben viele Ursachen zu derartigen Taten. Ein verlorener Arbeitsplatz, eine kaputte Fami-lie, gesundheitliche Probleme, psychische Überforderungen, Schuldgefühle, Ausweglosigkeit und vieles mehr.
Die Bibel berichtet uns ebenfalls von einem Menschen, der aufgrund seiner Schuld den Freitod gewählt hat: Judas Iskariot. Er konnte die Schuld, Jesus verraten zu haben, nicht mehr er-tragen. Sein Vergehen, seine innere Not gaben ihm den Anstoß zu diesem Schritt. Dann war es zu spät. Er ging in den Tod, ohne diese Schuld vor Gott bereinigt zu haben. Er glaubte, mit Hilfe des Todes vor Gott flüchten zu können. Die Bibel sagt jedoch: "Wohin soll ich gehen vor deinem Geist, und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht? Führe ich gen Himmel, so bist du da; bettete ich mich auch bei den Toten, siehe, so bist du auch da." (Psalm 139, 7 +
. Auch du kommst nicht mit deiner Schuld an Gott vorbei, selbst wenn du freiwillig den Weg des Todes wählst. Nein, es wird nicht alles gut, wenn du selber den Schlussstrich ziehst. Du wirst deine Tragik sogar noch vergrößern - und nie mehr zurück können, wenn du nicht in diesem Leben deine Sündenschuld vor Gott bereinigst. Wie das gehen soll?
Gott hat schon alles daran gesetzt, um dich und mich von den Fesseln der Schuld und Sünde zu befreien. Er opferte Jesus Christus, seinen einzigen Sohn. Er ließ ihn auf grausamste Weise sterben, ja, er übergab ihn in die Hände der Menschen, die ihn schließlich ans Kreuz nagelten. Dort bezahlte Jesus einmalig unsere Schuld. Sein Blut floss, anstatt deinem bzw. meinem! Die Bibel sagt: "Aber er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt." (Jesaja 53, 5)
Komm doch zu Jesus! Bekenne ihm aufrichtig deine Verfehlun-gen. Glaube nur nicht, dass deine Schuld so groß ist, dass du dich ihm nicht nahen könntest. Sein Versprechen in Johannes 6, 37 gilt auch dir: "Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinaus stoßen."
Dir kann in deiner inneren Not sonst keiner helfen, als nur Jesus, der dich seit Anfang deines Lebens kennt. Jesus ist auch der einzige, der dir wirklich helfen will: "Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken." (Matthäus 11, 28)
Probier´s aus! Gib lieber Jesus dein Leben als dir selbst die Ku-gel. Du wirst es nie bereuen! Außerdem bekommst du die wunderbare Sicherheit der vergebenen Sünden, wie es Gott selbst in Jesaja 43, 25 sagt: "Ich, ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen und gedenke deiner Sünden nicht!"
Du bekommst zudem die Gewissheit, dass du nach deinem Erdenleben die Ewigkeit bei und mit Gott verbringen wirst. Du weißt fortan, dass du nicht mehr in die ewige Verdammnis, die ewige Gottesferne, kommst! Wer dir das garantiert? Gott selbst! Es steht geschrieben: "Dies habe ich euch geschrieben, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt ..." (1. Johannes 5, 13)
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