"Der Drogenhölle entkommen!"
"Ich fand den Sinn für mein Leben!" - Frei von Drogen"Dreissig Jahre Drogen" - Junkie Mike erzählt aus seinem Leben"Ich dachte an Selbstmord" - Wie ein kaputtes Leben neu wurde
"Der Drogenhölle entkommen!"
Eine Aufzeichnung aus dem BibelTV.
Bernd Maier, über 25 Jahre drogensüchtig, erzählt, wie er von der Sucht frei wurde und ein neues Leben begann.
"Der Drogenhölle entkommen" - Teil 1 "Der Drogenhölle entkommen" - Teil 2
"Ich fand den Sinn für mein Leben!" Frei von Drogen Von meinen Eltern wurde ich nicht christlich erzogen. So lebte ich mein Leben, das erfüllt war mit der Schule, sportlichen Aktivitäten und anderen Dingen, die mir Freude machten. Als ich sechzehn Jahre alt war, ließen meine Eltern sich scheiden. Mit dem Auseinanderbrechen unserer Familie änderte sich mein ganzes Leben. In allen Dingen und Tätigkeiten des Alltags sah ich die Vergänglichkeit und Sinnlosigkeit meines Lebens. Ich wollte auch nicht so leben wie meine Eltern, weil sie auch nicht glücklich waren. Innerlich sehnte ich mich nach Liebe, Anerkennung und Geborgenheit.
Ich war leer und ausgebrannt. Mich ergriff ein Selbstzerstörungsdrang, ich wurde magersüchtig und wählte dann bewusst den Weg in die Drogenabhängigkeit. Meine Eltern verstanden mich nicht. Außenstehende waren oft stolz, dass sie ihr Leben meisterten; wenn sie mein Versagen sahen, wurden sie mitleidig berührt, wieder andere verständnislos.
Ich isolierte mich von ihnen und hasste sie. Irgendwann kam der Tag, an dem ich in jeder Hinsicht völlig am Ende war. Jetzt erst wurde mir bewusst, in welch ausweglose Situation ich mich selbst gebracht hatte, dabei sehnte ich mich doch nach einem frohen, glücklichen und sinnerfüllten Leben. So vieles hatte ich ausprobiert, aber nirgends die Erfüllung gefunden, nach der ich mich sehnte.
Ich begann zur Kirche zu gehen, lernte die Gebote Gottes kennen und ließ mich taufen, weil ich mit Gott nach seinen Geboten leben wollte. Ich hatte nie an der Existenz Gottes gezweifelt, aber dass es einen Gott gibt, der mich persönlich kennt und geschaffen hat und mich liebt, wusste ich damals noch nicht. Meine Süchte und Bindungen waren so stark, dass ich nach kurzer Zeit scheiterte: was ich in tiefe Verzweiflung stürzte. Es schien, als ob Gott schwieg, mir aber gleichzeitig nahe war. Dieses Nahesein gab mir in den folgenden zweieinhalb Jahren letzte Hoffnung. Ich setzte alles auf SEINE Karte verzweifelt schrie ich innerlich zu Gott und wusste doch nicht, wo ER war. Trotzdem zerstörte ich mich weiter, obwohl ich leben wollte. Weit weg von daheim bestand ich eine Ausbildung als Kinderpflegerin. Persönlich ließ ich niemanden an mich heran. Ich hatte viele Enttäuschungen erlebt, so verbarg ich alles in mir, schrie aber nach einem Menschen, wenn auch ohne Worte. Mein Aussehen nach außen machte ich, so gut es ging, zurecht. Meine innere Einsamkeit wurde grenzenlos.
In meiner Verzweiflung begegnete mir eine Frau, die meine Not sah, ohne dass ich darüber gesprochen hatte. Sie erzählte durch welche Umstände sie auch einmal so am Ende gewesen sei und dass sie durch JESUS CHRISTUS gerettet wurde, IHN heute liebe und an IHN glaube. Sie sagte, daß ER auch mir helfen könne und wolle. Das hatte ich noch nie gehört. In ihrer Familie lebend, lernte Ich die Bibel kennen. Ich erkannte allmählich, dass das Leben ein Geschenk Gottes ist, der mein Schöpfer ist, der Urheber für mein Dasein. Ich hatte dieses Leben missbraucht, mich kaputt gemacht.
Ich bekam Schuldgefühle GOTT gegenüber. Meine geistliche Pflegemutter liebte mich, obwohl sie mich ohne meine Schutzmasken kennen lernte und mit aller meiner Not und meinem Hass gegen die Menschen konfrontiert wurde. Dann begriff ich: "So wie sie mich bedingungslos liebt, so liebt mich Gott". Sie gab seine Liebe, die sie von IHM empfing an mich weiter und ich verstand, dass JESUS; am Kreuz für mich gestorben ist, um mein kaputtes Leben bel seinem Vater im Himmel in Ordnung zu bringen. ER gab sein Blut und Leben für meine Sünden! Zu diesem Jesus kam ich.
Mein Leben erzählte ich IHM unter seinem Kreuz. Ich bat um Vergebung meiner Schuld, um Befreiung von meinen Bindungen und legte mich dann selbst in seine Hände. So wie ER sein Leben für mich gegeben hatte, so gab ich IHM mein Leben und ließ IHN als den Heiland in mein Leben hinein -und ER kam. Mit Jesus Christus fing ich nun noch einmal von vorne an und erlebe in IHM immer wieder die Liebe, nach der ich mich von Kindheit an gesehnt hatte. Die Bibel, Gottes Wort, ist mir zum persönlichen Wegweiser geworden. Auch meine Vergangenheit hat ihre Belastungen verloren und alle Bitterkeit ist weg. Seine Wege sind die Besten für mich, das darf ich oft erleben. ER führt mich durch diese Zeit, um mich einmal in seiner Herrlichkeit bei sich aufzunehmen.
Mein Dienst an anderen Menschen Gerade mit meiner Vergangenheit kann ich dem Herrn heute dienen, indem ich Menschen mit seiner Liebe begegne und die verstehen kann, die mit Not belastet sind und unter einem Unglück oder der Sinnlosigkeit ihres Lebens leiden. Durch die vielen Aktivitäten und Betriebsamkeiten des Alltags, wird oft die Not und Einsamkeit überspielt. Solchen Menschen von JESUS CHRISTUS weiterzusagen, ist mir eine große Freude, denn ER liebt jeden Menschen und macht jedes Leben zutiefst sinnvoll. So habe ich auch meine Eltern lieben und verstehen gelernt. Nirgends in der Welt gibt es diese Freude und den Frieden, den Gott schenkt, auch wenn es durch Dunkelheiten geht. ER war sich nicht zu schade, sich an meine Seite zu stellen, als niemand mehr da war, und ER führte mich aus den Abgründen des Todes hinein in sein göttliches Licht.
Lieber Leser, JESUS CHRISTUS liebt jeden Menschen, auch Dich und alle Versager, die mit sich am Ende sind. Ich durfte persönlich erleben, was in der Bibel steht. "Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes, in dem wir die Erlösung haben, nämlich die Vergebung der Sünde" (Kolosser 1,13.14). Nimm JESUS CHRISTUS an und Du findest in IHM den wahren Sinn für Dein Leben und ewige Herrlichkeit.
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"Dreissig Jahre Drogen"Junkie Mike erzählt aus seinem Leben So fing alles an: Mein Vater starb früh. Mit 14 verließ ich die Schule und geriet in eine Clique. Dort wurde Haschisch geraucht. Ich wollte mit dazugehören und machte ein paar Züge. Es gefiel mir dort bei den Jungs. Der erste Schuß war gratis! Bald reichte das Haschisch nicht mehr, um mir das nötige Glücksgefühl zu vermitteln. Etwas Stärkeres mußte her. Ich besorgte mir LSD. Eines Tages kam der Chef unserer Clique und rief: "Ich hab' da was ganz Tolles! Heroin! Probiert doch auch einmal. Der erste Schuß ist gratis!" Ein ganz übler Trick, jemanden abhängig zu machen. Aber ich merkte es nicht. Ich war wie benebelt.
Von nun an ging's bergab. Bald war ich total abhängig von dem Zeug. Meinen Verdienst gab ich bis auf den letzten Pfennig für Heroin aus. Als das Geld nicht mehr reichte, ging ich zu meiner Mutter. Mit einem Messer in der Hand stand ich vor ihr: "Geld her!" Mutter zahlte. Dann ging meine kurze Ehe kaputt. Auf meiner Arbeitsstelle warf man mich raus. Kein Geld mehr. Ich fuhr nach Holland und fing an zu dealen. Ich brauchte doch Geld. Das Heroin hatte mich fest im Griff. Auf hoher See. Ich versuchte, aus der Sucht auszubrechen. Ich heuerte als Koch auf einem Schiff an. Ferne Länder, neue Abenteuer, tausende von Kilometern ... Doch immer, wenn wir einen Hafen anliefen und ich den Fuß an Land setzte, wartete schon wieder das Heroin auf mich. Ich kam einfach nicht los davon. Als der Kapitän mich feuerte, war ich wieder ganz unten und wußte nicht mehr weiter. "Sie sind ein hoffnungsloser Fall!" Immer schoß mir nur ein einziger Gedanke durch den Kopf: "Wie bekomme ich den nächsten Schuß?" Ich war fix und fertig! Ich war verzweifelt! Erledigt! 30 Jahre Heroin, das hält kaum einer aus. Ein Wunder, daß ich noch lebte. Viele der Junkies, die ich kannte, sind heute schon tot. Sollte ich auch so enden? Ich ging zur Entgiftung ins Krankenhaus. Immer wieder! Doch die Ärzte schüttelten den Kopf: "Sie sind ein hoffnungsloser Fall!"
Im Knast! Irgendwann rutschte ich ganz brutal in die Beschaffungskriminalität. Ich wurde ein Spielball finsterer und krimineller Mächte. Raub, Diebstahl, Alkohol, Mädchen, Rauschgifthandel. Ich wurde erwischt und landete im Knast. Wieder Entgiftung. Entlassung aus dem Knast. Und bald war wieder alles beim alten. Kurze Zeit darauf saß ich schon wieder. Alles ging von vorne los. Ich landete richtig in der Gosse. Hoffnungslos!
Die Wende. Dann lernte ich ein Mädchen kennen. Sie arbeitete ehrenamtlich bei der Bahnhofsmission. Ich merkte sofort: Da war ein Mensch, dem ich wirklich etwas bedeutete. Er kümmerte sich um mich. Da war jemand, der wollte mich nicht nur ausnutzen und fertigmachen. Sie erzählte mir von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, von Seiner Macht, Menschen aus ihrer Not zu reißen. Sie erzählte mir, wie Jesus am Kreuz gestorben ist, um Menschen wie mich zu retten. Sie erzählte mir von Seiner herrlichen Auferstehung, von Seinem Sieg über Tod und Teufel und von Seiner Liebe zu mir, dem Junkie Mike ...Zum ersten Mal hörte ich ganz bewußt davon, daß es jemanden gibt, der stärker ist als alle Rauschgiftsucht. Sollte Jesus auch mich retten können? Gab es eine Chance für mich?
Zeit zum Nachdenken und Beten. Noch einmal mußte ich in den Knast. Zum letzten Mal. Dort hatte ich Zeit zum Nachdenken. Plötzlich wurde mir bewußt, was ich eigentlich 30 Jahre lang getan hatte. 30 Jahre umsonst gelebt! Mich selbst gehaßt und versucht, mich selbst zu zerstören. Mir wurde deutlich, wieviel Schuld und Sünde ich auf mich geladen hatte. Da schrie ich zu Jesus. "Hilf mir, rette mich!" Und Er hörte mein Gebet. Jesus Christus kam in mein Leben. Er spricht: "Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen", Johannes 6, 37. Er nahm mich, wie ich war. Er vergab mir meine Schuld und machte einen neuen Menschen aus mir. Er befreite mich aus den Fesseln des Rauschgiftes. Jesus hatte das Böse in mir besiegt!
Versöhnung! Ich war ein neuer Mensch geworden. Wo vorher Finsternis und Hoffnungslosigkeit waren, brannte nun das Licht der Hoffnung und der Liebe. Ich lernte Christen kennen, die für mich beteten und mir weiterhalfen. Dann habe ich nach Jahren wieder meine Mutter besucht. Dieses Mal mit Blumen in der Hand. Als sie die Tür öffnete und mich, den verlorenen Sohn, ansah, da haben wir beide geheult.
... Auch für Dich gibt es Hoffnung!" Manchmal sprechen mich die Kumpel von früher heute noch an. Manche wollen mir Drogen verkaufen. Aber denen sage ich: "Jungs, ich brauche das Zeug nicht mehr, ich habe Jesus Christus!" Ich will den Leuten aus der Szene helfen, denn ich weiß, daß Gott jeden Menschen liebhat und nicht will, daß er verlorengeht. Weil Jesus lebt, gibt es auch Hoffnung für Dich. Jesus will Dir die Kraft geben, aus Deiner Sucht und den Problemen herauszukommen. Vertraue Ihm!
Mike
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"Ich dachte an Selbstmord" Wie ein kaputtes Leben neu wurde Alle nannten ihn Kalle. Sein Schwachpunkt: die Droge! Doch dann geschah etwas, was sein ganzes Leben umkrempelte:
"Eigentlich hatte ich allen Grund, glücklich zu sein. Ich besaß alles, was ich brauchte. Doch da war dieser Frust und die elende innere Leere. Dann machte ich eine teuflische Erfahrung: Der Alkohol verlieh mir für kurze Zeit ein Glücksgefühl! Von nun an trank ich regelmäßig. Tagsüber schlief ich und nachts ging ich auf Sauftour. Bald genügte der Schnaps allein nicht mehr, um mich in Stimmung zu bringen. Also griff ich zum Rauschgift! Aber dieses Zeug kostete viel Geld. Woher nehmen? Ich rutsche in die Kriminalität ab. Mit mir wurde es immer schlimmer.
Dann plötzlich ein Hoffnungsschimmer. Ich lernte ein Mädchen kennen. Wir verliebten uns. Wir heirateten. Bald darauf wurde ich Vater. Ich war total glücklich. Hatte ich endlich die Kurve gekriegt? Die Ernüchterung ließ nicht lange auf sich warten. Ich musste meine Familie versorgen und hatte Angst zu versagen. Ich wurde wieder unzufrieden. Es kam zum Ehekrach. Ich schlug meine Frau. In meinem Frust griff ich wieder zu Alkohol und Drogen. Ich stürzte völlig ab. In dieser Zeit dachte ich zum ersten Mal an Selbstmord. So kann es doch nicht weitergehen. Wer bin ich schon? Ein Versager, ein Ausgestoßener, ein Krimineller. Ich war auf dem absoluten Tiefpunkt.
Und dann kam's! Eines Nachts wachte ich auf. In meinem Kopf war ein Gedanke, der mich nicht mehr losließ: Gott! Kann Er mir helfen? Aus tiefer Verzweiflung schrie ich laut auf: 'Gott, komm und hilf mir!' Ob Du es glaubst oder nicht. Aber kurze Zeit später hatte Gott dieses Gebet erhört. Ein Verwandter besuchte mich und erzählte, dass er Christ geworden war. Ich merkte, dass er echten Frieden und echte Freude hatte. Jetzt fing ich an, mir ernsthaft Gedanken über Gott zu machen. Ich besuchte zum ersten Mal in meinem Leben einen Gottesdienst in einer evangelischen Freikirche. Nur mal so aus Neugierde. Auch dort begegnete mir wieder diese wunderbare Freude. Gott sprach durch eine Predigt direkt zu mir. Ich hörte das Evangelium von Jesus Christus.
Plötzlich erkannte ich das Hauptproblem in meinem Leben. Es war die Sünde! Sie trennte mich von Gott. So sagt es die Bibel. Zum ersten Mal empfand ich tiefe Reue über meine Schuld. In der Predigt hörte ich von dem gnädigen und barmherzigen Gott, der die Sünde zwar hasst, aber den Sünder lieb hat und ihm vergeben möchte. In der Bibel steht: 'Wo ist solch ein Gott, wie du bist, der Sünde vergibt und erlässt die Schuld? Denn er ist barmherzig!' Ich hörte, dass Gott Seinen Sohn Jesus Christus gesandt hatte, um am Kreuz für meine Schuld zu sühnen. In diesem Moment erkannte ich, dass ich Jesus brauchte. An diesem Tag schenkte ich Ihm mein kaputtes Leben. Im Gebet bat ich Ihn um Vergebung meiner Schuld. Von diesem Tag an wurde ich ein neuer Mensch."
Kalle wurde wirklich ein neuer Mensch. Jesus Christus war nun der Herr seines Lebens. Kalle vertraute Ihm, und Er machte ihn von Alkohol und Drogen frei. Mit krummen Sachen wollte er nichts mehr zu tun haben. Jesus vergab ihm alles. Zuhause versöhnte er sich mit seiner Frau und seinen Kindern. Seine Frau wurde durch sein verändertes Leben so angerührt, daß sie kurze Zeit später auch zum Glauben an Jesus kam. Die ganze Familie schloss sich einer christlichen Gemeinschaft an. Jesus Christus kann jedes Leben neu machen. Auch Deins! Mach es wie Kalle, beginne ein Gespräch mit Jesus und fang an, nach den Geboten Gottes zu leben.