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Ehe und Familie

Zerbrochenes wird Heil!
Ehebruch - ein Fremdwort?


Zerbrochenes wird Heil!


Vieles hat Gott in der Bibel über die Heilung der Herzen gesagt. In Titus 2, 11 lesen wir: "Die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend für alle Menschen!" In Psalm 41, 5 ruft ein Mann aus: "Heile meine Seele!" Der Mensch sucht Nestwärme, Geborgenheit und Frieden sowie den Schutz der Gemeinschaft. Es gibt daher nichts Schlimmeres, als unter zerbrochenen Beziehungen und Verhältnissen zu leben, die dem Vorlauf der Hölle ähneln. Wie viel Bitterkeit und Elend finden wir in vielen Familien. Die Kinder sind den Eltern fremd geworden.
Die Eltern den Kindern. In mancher Ehe herrscht die Teilnahmslosigkeit. Man ist sich egal geworden. Doch unser Herr kann zerbrochene Beziehungen heilen. Er bringt Verkorkstes wieder in Ordnung. Er kann Herzen wieder einander zuwenden. Aber wie? In Maleachi 3, 24 heißt es: "Er wird das Herz der Väter zu den Kindern und das Herz der Kinder zu den Vätern wenden." Also, Gott heilt zerbrochene Beziehungen! Ist das auf alles anwendbar? Auch auf unsere Ehe? Unsere Familie? Unsere Gemeinde? Ganz gewiss!
Was ist schuld daran, dass wir uns so aneinander reiben? Jemand erzählte einmal: Mein Mann und ich, wir streiten uns nie. Wir sind auch nicht böse aufeinander. Wir haben überhaupt keinen Kontakt. Er kommt abends spät von seiner Arbeit, dann isst er, sieht fern, liest die Zeitung und geht anschließend ins Bett. Oh, wie langweilig kann oft ein Familienleben sein. Da werden die Aktivitäten nach außen verlagert. Er geht kegeln, und sie hat ihren Frauenkreis. Hast Du Dir eine Ehe so vorgestellt? Das sind zerbrochene Beziehungen, in denen jeder dem anderen seinen freien Lauf lässt, man teilt Bett und Tisch, aber sonst nichts miteinander.

Haben wir verlernt, uns gegenseitig zu beachten? Überraschst Du Deinen Mann noch mit Deiner Liebe? Oder hast Du, der Du ein Ehemann bist und von morgens bis abends in Deinem Geschäft Deinen Mann stehst, noch Zeit für Deine Frau eingeplant? Zeit für Deine Familie? Hast Du ganz vergessen, dass Deine Frau sich nach wirklicher, echter Zuneigung sehnt?

Ich erinnere mich noch ganz gut an das Gespräch mit einer jungen Frau, in deren Ehe es einfach nicht mehr funktioniert hat. Während des Gesprächs erinnerten wir uns daran, dass allein der Herr Jesus Christus unsere zerbrochenen Gefühle heilen kann. Er kann Erinnerungen wegwischen, uns mit neuen Gedanken füllen. Dann riet ich dieser jungen Frau, den Mann zu lieben, der ihr Ehegatte war, und zwar aus der Kraft des Glaubens, der sich an Jesus gebunden weiß. Am Anfang war sie etwas verwundert, dass ich ihr dies riet. Doch dann ging sie mit einer gewissen Spannung nach Hause. Zwei Tage vergingen. Und dann saßen beide während einer Evangelisation in den Reihen der Zuhörer. An einem Abend kam auch der junge Mann zur Aussprache und brachte sein Leben mit Gott in Ordnung. Auf meine Frage, warum er jetzt diesen Schritt zu J esus hin tun wolle, kam die Antwort: "Meine Frau ist anders geworden. Sie hat etwas, was ich nicht habe!"

Auch Du darfst Deinen Glauben an Jesus einmal auf diese Weise ausleben, indem Du Deine Ehe mit völlig neuen Augen siehst. Schau Deinen Ehepartner mit den Augen Jesu an. Ist Dein Glaube an Jesus Christus stark genug, um ein solches Risiko einzugehen? Es ist gar nicht so schwer, seinen Mann für den Herrn Jesus zu gewinnen, wenn man seine persönliche Liebe durch den Glauben an Christus begehrenswert werden lässt. Gewinne wieder neu das Vertrauen Deines Mannes, das Vertrauen Deiner Frau. Der Herr Jesus kann auch in Deinem Leben, in Deiner Ehe oder Familie, wie auch immer, zerbrochene Beziehungen heilen.


Nein, wir sollen nicht länger aneinander herumnörgeln. Wir wollen bei uns anfangen. Vielleicht ist Dein Verhältnis zu Jesus Christus zerbrochen. Aus dem Grund hast Du keine Kraft zur Liebe. Willst Du Deine zerbrochenen Beziehungen nicht von dem heilen lassen, der Dich von aller Schuld, allen dunklen Punkten Deines Lebens völlig reinigen kann? Was gibt das für ein Aufatmen in Deiner Ehe, in Deiner Familie, in Deinem Haus, in Deiner Gemeinde, wenn Du das Wagnis der Liebe im Glauben beginnst. Setze einen Schluss strich. Sage: "Herr Jesus, jetzt will ich mein Leben mit Dir in Ordnung bringen. Und dann will ich den Angriff der Liebe starten. Im Glauben will ich es tun, und Du wirst mir dabei helfen. Ich will auf meinen Partner hören. Und wenn es Dinge gibt, die ihm nicht gefallen, dann will ich sie in Deiner Liebe abstellen und mich in Dein Bild verändern lassen." So darf Dein Gebet sein: "Herr Jesus Christus, verändere Du mich so, wie Du mich haben willst. Gib, dass ich meinen Partner mit der Liebe überraschen kann, die Du mir gibst. Ich tue es im Glauben." Vielleicht wird dann Deine Erfahrung so sein, wie jemand im Brief geschrieben hat: "Ich habe getan, was Sie mir vorgeschlagen haben. Und raten Sie einmal, was geschehen ist? Unsere Ehe ist neu!" Der Herr will Dir jetzt einen neuen Anfang schenken.

Doch den Angriff der Liebe, den musst du im Glauben wagen!





Ehebruch - ein Fremdwort?


"Du sollst nicht ehebrechen!"
So stand es vor 3500 Jahren in einer Steintafel eingraviert. Gott selbst hate es uinauslöschlich aufgezeichnet. "Du sollst nicht ehebrechen!" So wiederholt es Jesus vor 2000 Jahren in Seiner so genannten Bergpredigt. "Du sollst nicht ehebrechen!" So steht es in unseren Bibeln. "Du sollst nicht ehebrechen!" Steht das in deinem Herzen, lieber Leser? Jesus sagt: "Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst nicht ehebrechen. Ich aber sage euch, dass jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen."

"Du sollst nicht ehebrechen!" Ist dieses Wort vielleicht nur für die, die nicht an Jesus glauben willen, oder ist es auch ein Wort für solche, die Jesus als ihrem Herrn folgen möchten? Ja, es ist gut, wenn alle die göttliche Ordnung kennen, Denn die Ehe ist von Gott gestiftet. Die Ehe ist etwas äußerst Wertvolles. Und mit äußerst Wertvollem muss man besonders vorsichtig umgehen. Gott selbst hat uns eine Bedienungsanleitung für die Ehe gegeben. Und wir dürfen uns nicht wundern, dass die Ehe zerbricht, wenn wir diese Bedienungsanleitung nicht beachten.

Wenn Jesus sagt: Du sollst nicht ehebrechen, dann deshalb, weil die Ehe als ein Wunder verstanden werden muss. Die Bibel spricht davon: Und die zwei werden ein Fleisch sein. Das ist ein großes Geheimnis. Bei Ehebruch zerbricht diese Einheit und zurück bleibt ein halber Mensch, was sage ich: zwei halbe Menschen.

Jesus geht in Seiner Predigt noch weiter. Er spricht von unserem Herzen. Er sagt: Jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, hat schon Ehebruch mit ihr in seinem Herzen begangen. Im Herzen beginnt alles. Jesus sagt: Aus dem Herzen kommen böse Gedanken: Mord - und gleich an zweiter Stelle - Ehebruch. Achte darum auf dein Herz! Und worauf ist dein Herz gerichtet?

Achte auf deine Augen! Denn deine Augen wandern dahin, wohin dein Herz will. Wir können unsere Augen nicht verschließen. Wir sind in dieser Welt. Um uns sicher bewegen zu können, müssen wir geöffnete Augen haben. Doch wo lenkt dein Herz deine Augen hin? Jesus spricht hier zu Seinen Jüngern im Blick auf verheiratete Frauen. Und Er sagt: Mit denen habt nichts zu tun. Die andere Frau gehört einem anderen Mann. Sie ist für dich völlig tabu. Doch auch für den verheirateten Man wird eines klar: Verheirateter, du hast deine Frau und begehrest eine andere.

Jesus sagt: Begehre nicht! Sicher werden wir Männer nicht alle anderen Frauen hässlich finden. Darauf will Jesus nicht hinaus. Er möchte, dass du deine Frau in einer Weise liebst und begehrst, wie es für eine andere Frau nie in Frage kommt. Achte darauf, dass du keine andere besitzen willst. Achte auch auf deine Fantasie, achte auf deine Tag- und Nachtträume.

Achten wir darauf, wie wir miteinander umgehen. Denn diese Sache ist zu ernst, um leichtfertig damit umzugehen. Jesus sagt: Wenn aber dein rechtes Auge dir Anlaß zur Sünde gibt, so reiß es aus und wirf es von dir; denn es ist dir besser, dass eins deiner Glieder umkommt und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.
Dasselbe sagt er von der Hand, Jesus gebraucht hier ein bild. So wie ein Stellholz in der Falle, das beim Berühren die Fallezuschnappen lässt, so kann unser Auge, so kann unsere Hand sein. Gerade ein unreines sexuelles Leben ist oft schuld daran, dass Menschen nicht zum wirklichen Frieden mit Gott kommen. Hier sind sie gebunden und werden nicht frei. Jesus sagt uns dieses Wort nicht, um uns zu ärgern. Nein, Er will uns retten. Er will dir den ganzen Ernst vor Augen halten. Schneide jetzt alle Beziehungen ab, die dich zur Sünde verleiten. Du musst konswquent sein, und zwar jetzt, keinen Augenblick später. Ich bitte dich im Namen Jesu: Kehr um und gib dein Leben mit deinen Gliedmaßen Gott.

Ich möchte dieses Thema nicht abschließen, ohne mit dir zu überlegen: Wie kann ich vermeiden, dass meine Ehe zerricht?

1. Denke groß von der Ehe. Denke bitte so von der Ehe, wie gott sie sieht. Gott selbst hat etwas von der Schönheit und Größe der Ehe gesagt. Und gerade darum dürfen wir sie nicht zerstören. Wie groß denkst du über deine Ehe?

2. Freue dich über deinen Ehepartner. Das ist der beste Schutz. Denke groß von deinem Ehepartner. Überlege einmal, mit welchen Attributen du deinen Ehepartner belegst.

3. Sage es ihm, sage es ihr, was du empfindest. Was wir aussprechen, wird auch unser Denken, unsere Gefühle und unsere innere Haltung bestimmen. Bist du sprachlos, wenn es darum geht, die Schönheit deines Partners zu beschreiben, deine Gefühle auszudrücken, deine Wünsche auszusprechen?

4. Gewinne deinen Partner. Paulus schreibt in 1. Thessalonicher 4, 4: "Jeder von euch soll seine eigene Frau zu gewinnen wissen." Auch wenn du schon Jahre mit ihm verheiratet bist, du musst ihn gewinnen. Gewinne, und zerbrich nicht.

"Du sollst nicht ehebrechen!" 
Es ist Jesus, der dir dies sagt. Es ist Jesus, der dir aus der Versuchung heraushelfen will. Verwehre Ihm den Zutritt nicht. Es ist Jesus, der dir die Kraft zum Durchhalten gibt. Es ist Jesus, der dich mit echter, schöner Liebe beschenken will.

 




Bibelwort
 
"Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm."

Johannes 3, 36

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