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Drogen

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PillenDroge Nummer 1 ist der Alkohol. Er wirkt sich verändernd auf die Stimmung aus. Er beeinflusst das zentrale Nervensystem negativ; er bewirkt körperliche Abhängigkeit. An zweiter Stelle im Verbreitungsgrad von Drogen steht Tabak, an dritter Marihuana.
Manche Drogen putschen auf oder wirken anregend. Diese Drogen werden Stimulantien genannt. Anregungsmittel, die häufig illegal verwendet werden, sind die so genannten Amphetamine, die allgemein als "Aufputschmittel" oder "Anreger" bezeichnet werden. Andere Drogen dagegen wirken eher beruhigend. Sie werden häufig als Sedativa oder Beruhigungsmittel bezeichnet. Die am häufigsten zur Beruhigung eingesetzten Drogen sind Tabak und Alkohol. Beruhigungsmittel, die häufig illegal benutzt werden, sind die so genannten Barbiturate, die allgemein als "Beruhiger" bezeichnet werden.

  • Tabak enthält eine Vielzahl von Rauschmitteln. Die stärkste Droge im Tabak ist das Nikotin. Nikotin beruhigt die Nerven. Darüber hinaus enthält Tabak eine andere Gruppe von Drogen, die als "Kohlenteere" bezeichnet werden. Diese Substanzen sind häufig für die Bildung von Lippen-, Mund-, Kehlkopf- und Lungenkrebs bei Rauchern verantwortlich. Es wird gesagt, daß ein regelmäßiger Raucher sein Leben durch jede Zigarette durchschnittlich um 5,5 Minuten verringert.
     
  • Marihuana wird aus der weiblichen Pflanze des indischen Hanfes (cannabis sativa) gewonnen. Diese wächst wild und gedeiht auf unterschiedlichen Böden. Wer Marihuana (Pot) raucht, hat ein beeinträchtigtes Erinnerungsvermögen, kann sich nur schwer konzentrieren und erbringt nur eine geringe Arbeitsleistung. Die American Medical Association (Medizinische Vereinigung in den USA) berichtet, dass längerfristiger Marihuanagenuss zu schweren Schädigungen des Gehirns, des Kreislaufs und des Nervensystems führen kann. Das Rauchen von Marihuana beschleunigt den Herzschlag, führt zu geröteten Augen, zu Mundtrockenheit, zu einem veränderten Bewusstsein und zu einer veränderten Wahrnehmung.
     
  • LSD (Lysergsäurediäthylamid) ist eine Droge, die Halluzinationen hervorruft. Die Elementarsinne Sehen, Hören und Tasten werden beeinträchtigt. LSD-Abhängige haben das Gefühl zu schweben, und so kommt es vor, dass sie aus Fenstern hoher Gebäude springen oder sich über steile Klippen stürzen. Manchmal reagieren LSD-Abhängige gegenüber anderen misstrauisch und haben den Eindruck, dass ihnen jemand schaden möchte. (Bei Peyote, das unter Indianern bekannt ist und Meskalin enthält, handelt es sich ebenfalls um ein Halluzinogen, das Illusionen und Halluzinationen hervorruft.)
     
  • Amphetamine (Stimulantien) sind Drogen, die den Konsumenten mit neuer Energie und Tatendrang erfüllen und ihn anregen. Wer Amphetamin abhängig ist, nimmt diese Mittel, um wach zu bleiben, wachsam zu sein, die Stimmung zu heben, den Tatendrang zu erhöhen und um das Selbstvertrauen zu stärken. Eine der wirksamsten und am häufigsten konsumierten Aufputschdrogen ist das Kokain.
     
  • Barbiturate (Sedativa) sind Drogen, die die Weiterleitung der Nervenimpulse verlangsamen und so zu Trägheit, erschwertem Denkvermögen, langsamem Reden, herabgesetztem Erinnerungsvermögen und verdrehtem Beurteilungsvermögen führen. Bei Mißbrauch treten als Symptome Taumeln und Stolpern auf, Einschlafen, mangelndes Interesse in der Schule usw. Über 2.500 unterschiedliche Barbiturate werden hergestellt, und viele davon werden von Dealern verkauft.
     
  • Opium und Heroin (Narkotika) sind Drogen, die den Konsumenten in einen narkoseähnlichen Zustand oder Schlaf versetzen. Opium ist eines der ältesten und am weitest verbreiteten Betäubungsmittel. Es wird aus der Milch der Mohnpflanze gewonnen und in mehreren Etappen getrocknet. Das wirksamste Betäubungsmittel ist das Heroin. Diese Droge wird im allgemeinen gespritzt. Der Abhängige muss die Droge immer wieder zu sich nehmen, um sich "normal zu fühlen". Von der Heroinsucht freizukommen, ist sehr schwierig. Die am weitesten verbreiteten illegalen Drogen sind bewusstseinserweiternde Drogen wie Marihuana, Narkotika wie Heroin und Halluzinogene wie LSD. Wenn ein Drogenabhängiger immer wieder zu Drogen greift, benötigt sein Körper eine immer größere Menge, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. So braucht er zunehmend größere Dosen. Versucht er, von den Drogen loszukommen, dann leidet er unter Entzugserscheinungen. Erhält er nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraums die nächste Dosis, dann wehrt sich sein Körper und eine Vielzahl von Symptomen treten auf, z.B. schwere Krämpfe, Erbrechen, Frösteln und Schweißausbrüche.



Wenn Sie wissen wollen, wie andere von Bindungen an diese Mittel frei geworden sind, dann schauen Sie in unseren Erfahrungsberichten nach!

Den Grund, warum es überhaupt zu Süchten kommt, finden Sie unter dem Punkt "Sucht - warum eigentlich?"
Bibelwort
 
"Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm."

Johannes 3, 36

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